Zimtschnecken

Zimtschnecken

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St. Martins-Gebäck

Diese Zimtschnecken gibt es bei uns traditionell zu St. Martin. Sie lassen sich einfach in der Mitte auseinanderbrechen und können so gut geteilt werden. Der Zimtgeschmack stimmt zusätzlich schon etwas auf die Vorweihnachtszeit ein.
Das ursprüngliche Rezept stammt aus unserem Waldorfkindergarten, ich habe es aber etwas abgewandelt, so dass es zuckerfrei und etwas gesünder ist.
Je nach Vorliebe, kann man helles oder Vollkorn-Mehl verwenden. Bei Vollkornmehl muss man evtl. noch etwas mehr Milch dazu geben.

Zutaten Teig:

  • 500g Dinkelmehl
  • 25g Hefe
  • 1/4l lauwarme Hafermilch
  • 1/2 TL Salz
  • 85g Dattelzucker*
  • 1TL gemahlener Kardamon
  • 75g weiche (vegane) Butter
    (z.B. von Alsan oder Naturli)

Zutaten Füllung:

  • 120g (vegane) Butter
  • 110g Dattelzucker
  • 2 EL Zimt (Ceylon-Zimt!)

Zimt

Es gibt zwei verschiedene Zimtsorten: Cassia und Ceylon.
Cassia-Zimt kommt hauptsächlich aus China und hat einen sehr intensiven Geruch. Da die Qualität jedoch geringer ist, ist er günstiger als Ceylon-Zimt und deshalb weiter verbreitet. Ceylon-Zimt hingegen weist eine deutlich höhere Qualität auf und ist dadurch um einiges teurer.

Das Problem ist der Inhaltsstoff Cumarin. Cumarin ist in größeren Mengen giftig und kann von Kopfschmerzen bis hin zu Leberschäden führen. Insbesondere Kleinkinder dürfen nur sehr wenig von diesem Stoff aufnehmen. Die empfohlene maximale Tagesdosis liegt bei 0,5g, was einem gestrichenen, viertel Teelöffel entspricht. Bei gekauften Zimtsternen wäre diese Grenze schon bei drei Stück erreicht. Da Zimt aber auch in vielen anderen Produkten, wie Lebkuchen, Glühwein, Punsch, Gebäck, Tee, Curry, Pudding oder Frühstücksprodukten vorkommt, kann die maximale Tagesdosis auch schon eher erreicht sein.

Cumarin kommt vor allem in der billigeren Zimtsorte Cassia vor. Ceylon-Zimt enthält nur einen Bruchteil der Cumarinmenge, weshalb ich nur noch diese Sorte verwende. Ich kaufe ihn im Bioladen.
Zimt hat auch viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Er unterstützt die Darmtätigkeit, reguliert den Blutzuckerspiegel oder kann den Cholesterinspiegel senken.

Du brauchst also nicht auf Zimt zu verzichten, aber achte unbedingt darauf, dass du Ceylon-Zimt verwendest. Insbesondere bei Rezepten mit einem größeren Zimtgehalt.

Zubereitung

  1. Mehl, Salz, Dattelzucker und Kardamon vermischen.
  2. Hafermilch, Hefe und Butter verrühren und die Mehlmischung dazugeben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
  3. Den Teig dann etwas gehen lassen.
  4. Den Backofen auf 160° Ober-Unter-Hitze vorheizen.
  5. Für die Füllung die Butter schmelzen. Anschließend Dattelzucker und Zimt unterrühren.
  6. Den Teig in 3 Portionen teilen und jeweils ein Rechteck ausrollen.
  7. Die Füllung auf alle drei Rechtecke gleichmäßig aufteilen und verstreichen.
  8. Die Rechtecke werden nun von beiden Seiten bis zur Mitte eingerollt. Von der entstandenen Rolle ca. 2cm breite Streifen abschneiden.
  9. Die Zimtschnecken, mit der Schnittseite nach unten, auf ein Backblech legen (Backpapier* verwenden!).
  10. Im Ofen für 15-20 min. backen bis sie hellbraun sind.

Nur 1x im Jahr?

Die Zimtschnecken sind viel zu lecker um sie nur einmal im Jahr zu essen.
Durch die Sollbruchstelle in der Mitte sind sie für St. Martin natürlich perfekt geeignet. Der Zimtgeschmack macht sie aber auch zu einem köstlichen Weihnachtsgebäck. Die kleine und handliche Größe der Schnecken eignet sich perfekt für einen Kindergeburtstag. Da sie ohne Glasur auskommen, vermeidet man außerdem klebrige und verschmierte Schoko-Kinder-Hände.  😉
Genauso sind sie als süße Teilchen für einen Nachmittagsbesuch oder als Mitbringsel für ein Buffett super geeignet. Und wer am Wochenende gerne mal ein süßes Frühstück mag, der würde mit den Zimtschnecken hier bestimmt auch richtig liegen.

Meinen Kinder und ich lieben sie – egal wann!
Guten Appetit!

Die wiederverwendbare Backfolie ist eine umweltfreundliche Alternative zu Backpapier. Nach der Verwendung kann sie abgespült und erneut verwendet werden.
Mit der Schere kannst Du sie problemlos zuschneiden, so dass sie auf die individuelle Größe deines Backbleches oder Backform angepasst werden kann.

Ich benutze sie auch für viele Rezepte im Dörrautomat, wie z.B. Fruchtleder oder Obstchips.

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