DIY Wichteltür

DIY Wichteltür

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Wofür brauche ich eine Wichteltür?

Egal ob bei euch ein Weihnachtswichtel oder ein Ganzjahreswichtel einziehen möchte – er braucht natürlich eine Wichteltür. Denn dahinter wohnt der kleine Wicht und versteckt sich tagsüber, heckt lustige Streiche aus, schreibt Briefe an die Kinder oder überlegt sich kleine Aufgaben.

Es gibt viele schöne Wichteltüren zu kaufen, noch persönlicher und individueller ist es aber, wenn man selber eine bastelt. Hierbei kann man seine eigenen Wünsche und Ideen einfließen lassen und so dem Wichtel eine wunderschöne Eingangstür gestalten.

Im folgenden möchte ich dir eine kurze Anleitung geben, wie man ganz einfach eine Wichteltür selber macht!

Step by Step - in 6 Schritten zur eigenen Wichteltür

Am einfachsten ist es, wenn man sich einen Türrohling kauft.
Ich habe leider keine Erfahrungen im Sägen und auch nicht das passende Equipment, so dass ich mich für diese Variante entschieden habe.
Aber wenn du dich traust eine Tür aus Holz selber zu sägen, dann ist dies natürlich nochmal viel schöner. Allerdings auch deutlich zeitaufwändiger.

Die Ränder der Tür habe ich mit feinem Schleifpapier glatt geschliffen.

Anschließend wird die Tür farbig angemalt. Wer den Farbton der Tür beibehalten möchte, kann hierfür eine Holzlasur verwenden.
Für mich war allerdings klar, dass sie farbig werden soll. Hierfür verwende ich Acrylfarben*, die ich mit dem Pinsel auftrage.

Bei dieser Tür habe ich mich für blau und grün entschieden. Die grüne Farbe habe ich stellenweise auf die noch feuchte blaue Farbe aufgetragen, um die Tür etwas älter und moosiger erscheinen zu lassen.

Nach dem Trocknen der blauen und grünen Farbe habe ich noch ein paar Details ergänzt.
Den Türknauf habe ich bronzefarben angemalt, damit er sich deutlicher abhebt.
Außerdem habe ich mit etwas Glitzerfarbe manche Stellen etwas aufgehübscht. In meinen Augen wirkt die Tür so etwas magischer und zauberhafter. Goldfarbe bietet sich dafür auch gut an. Am besten stimmt man es auf den Basisgrundton ab, um ein harmonisches Gesamtbild beizubehalten.

Vor dem nächsten Schritt geht es ab nach draußen. Im Garten, Park oder Wald findet man alles was man für die weitere Türgestaltung braucht. Stöcke, Moos, evtl. auch Tannenzapfen, Eicheln oder Bucheckern.
Die Stöcke werden im Ofen bei ca. 70° Umluft für eine Stunde getrocknet. Dabei einen Holz-Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Anschließend werden sie mit Hilfe einer Heißklebepistole um die Tür herum geklebt. Bei der Qualität der Heißklebepistole* sollte man dabei nicht sparen. Diese Erfahrung hab ich leider selber auch machen müssen…

Auch das Moos sollte gut getrocknet sein. Am besten draußen schon die Erde abschütteln und dann ein paar Tage zum Trocknen liegen lassen.
Alternativ kann man es auch im Ofen bei 50° Umluft (Holzlöffel zwischen die Tür klemmen!) für ca. 15 Minuten trocknen.

Das Moos wird dann mit der Heißklebepistole in die Lücken zwischen Tür und Stöcke geklebt. 
Auch Schneckenhäuser oder andere Naturmaterialien lassen sich toll mit integrieren.

Den letzten Schliff bekommt die Wichteltür durch ein paar zusätzliche Dekoelemente. Das kann eine Laterne sein, Glöckchen, eine Lampionblume, Sterne, usw.

Eine ganz besondere Stimmung erreicht man durch einen Lichterdraht*. Diesen kann man entweder ganz offensichtlich um die Tür herum dekorieren oder auch hinter der Tür anbringen, so dass der Eindruck entsteht, dass im Wichtelhaus Licht brennt, welches durch die Ritzen der Türe nach draußen schimmert.

Mit doppelseitigem Klebeband wird die fertige Tür dann an der Wand befestigt.

Um die Tür herum kann man noch Steine, Tannenzapfen, Fußabstreifer, kleine Stiefel, Glitzer, Miniatur-Öllampen, Holzstühle und Tisch und was einem sonst noch einfällt dekorieren. Das kann aber auch nach und nach entstehen, wenn der Wichtel es sich immer wohnlicher macht. Ob du dabei nur Naturmaterialien verwendest, selber bastelst oder etwas kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.

So entsteht deine eigene kleine, zauberhafte Wichtelwelt.

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